„Da bleibt der Wurm drin“

Überall liegen und hängen sie derzeit in voller Pracht: Äpfel. Eine Apfelforscherin erklärt, was die einzelnen Sorten so besonders macht.

taz am wochenende: Frau Becker, was macht eine Pomologin?

Susanne Becker: Pomologen beschäftigen sich mit Apfelsorten in den deutschen Anbauregionen. Sie setzen sich für den Erhalt der Sortenvielfalt ein.

Das am meisten konsumierte Obst in Deutschland ist der Apfel. Was macht ihn so besonders?

Er ist sehr praktisch: Er hat eine gute Portionsgröße, man kann ihn in die Tasche stecken, er schmeckt gut, ist lagerbar und gibt viel Saft. Als es noch keine flächendeckende Trinkwasserversorgung gab, wurde in einigen Regionen Apfelwein zubereitet, um ein haltbares und hygienisches Getränk zu erhalten.

Was macht den Apfel so gesund?

Viel Vitamin C und viele Ballaststoffe, die vor Darmkrebs schützen sollen. Außerdem Polyphenole, die entzündungshemmend, krebspräventiv und gut fürs Herzkreislaufsystem sind. In den USA kann man Apfelpolyphenole sogar als Pille kaufen.

 

Das komplette Interview gibt’s auf taz.de

Erschienen am 26.10.2018

Foto von Thomas Kohler auf flickr.com

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