Nadias deutsches Leben

Die Syrerin Nadia Resho ist der Anker der Familie. Mann, Haushalt, Papierkram in unbekannter Sprache. Nebenbei geht sie noch arbeiten.

Das Leben in Deutschland gefällt ihr, aber ihre syrische Heimat vermisst sie dennoch sehr. Zu Besuch bei Nadia Resho.

Draußen: Das Haus, in dem sie seit knapp zwei Jahren mit ihrem 36-jährigen Mann lebt, liegt etwas versteckt. Wer sich in Dettingen nicht auskennt, läuft schnell an dem Parkplatz vorbei, der überquert werden muss, um zu einer Gartentür zu gelangen, die schließlich zum Eingang führt. Nadia teilt sich das Haus mit einer Familie.

Drinnen: Wenn Besuch kommt, geht die 25-Jährige und holt Pantoffeln. In der Küche kocht bereits der Kaffee, im Wohnzimmer stehen Kekse in einer kleinen weißen Schale bereit. Die hat Nadia frisch gebacken. Durch die Balkontür weht frischer Wind, dazu Vogelgezwitscher. Ansonsten ist es still. Keine Autogeräusche. Auf einem Regal stehen drei Schneekugeln. Die Motive sind Hanau, Konstanz und Berlin. Orte, an denen Nadia bereits war. Von solchen Kugeln möchte sie noch mehr sammeln. Neben das Regal hat sie ihre gläserne Shisha gestellt, mit knallrosa Schlauch und einem Mundstück mit Zebramuster.

Den kompletten Artikel gibt’s auf taz.de

Erschienen am 24.07.2018

Foto von Boris Schmalenberger

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